Geregelte
Abwassernutzung.
Da. das Trinkwasser unser Lebensmittel
Nummer 1 ist solten wir hiermit sparsam haushalten zur Zeit ist der
Verbrauch in der BRD durchschnittlich 146 Liter pro Person und Tag.
Dabei verschwen-den wir für die WC- Spülung ca. 43 Liter Trinkwasser
guter Qualität ausschließlich zum Transport von Fäkalien.
1982 entwickelte ich ein Einrohrsystem zur Wiederverwendung von schon
einmal gebrauchtem Wasser. Es war mir klar das man nur sehr gering verschmutztes
Wasser nehmen darf, aus diesem Grunde sauge ich das Wasser von der Badewanne
oder Waschmaschine ab, und kann so immer selbst endscheiden ob ich das
Wasser nehme oder nicht. Auf Handwaschbecken wird immer verzichtet weil
man hier scharfe Reinigungsmittel reinkippen kann. Die geregelte Abwassernutzung
hat einige gravierende Vorteile gegenüber anderen Anlagen.
1.) Durch das Absaugen aus der Badewanne oder Waschmaschine kriege ich
keine Haare oder Flusen in den Tank die dort faulen könnten sondern
sie bleiben in der Wanne liegen und werden dann in die Kanalisation
gespült. Wasser welches zu stark verschmutzt ist brauch auch nicht
abgesogen werden.
.)
Die Spülkästen werden über die selbe Leitung gefüllt,
über die vorher abgesogen wurde. Das hat den Vorteil das Schmutz
und sonstige Partikel zum Beispiel Haare, Flusen, kleine Tiere die im
Tank leben, immer wider aus der Leitung herausgesaugt werden und so
keine Verstopfungen verursachen können.
3.)Die Rückgewinnung funtioniert auch wenn alles auf einer Ebene
steht. Es können andere Behälter gefüllt oder abgesaugt
werden, wie zum Beispiel die Regentonne im Garten.
4.) Bei der Wiederverwertung des Wassers aus der Waschmaschine gibt
es zwei Möglichkeiten die eine ist das man nur das Spülwasser
der Waschmaschine in der Badewanne auffängt und absaugt, oder über
ein Sortiergerät welches neben der Waschmaschine steht auffängt,
dieses macht die Trennung vom starkverschmutzten Wasser selbsttätig
vollautomatisch.
Das Wasser muß gut belüftet
werden. Die beste Lösung ist hier, wenn das Wasser in Intervallen
durch Pflanzkübel gepumpt wird. Diese Kübel sind mit Blähton
gefüllt und mit Sumpfpflanzen bedeckt. Es sollte darauf geachtet
werden, daß die Kübel jedesmal wider leer laufen. Dadurch
wird ausreichend Sauerstoff in den Blähton abgegeben. Die Mikroorganismen,
die im Wurzelwerk der Pflanzen leben, setzen die Organischen Stoffe
in Stickstoff um. Dieser bildet Dünger für die Pflanzen, die
Pflanzenwurzeln widerum liefern Sauerstoff. Am Grund der Pflanzkübel
sollte eine Vorrich-tung zum Entleeren angebracht werden. So können
nicht umge-setzter Schlamm und Schwebestoffe abgelassen werden. Wenn
die Pflanzkübel dicht am Haus stehen, so frieren sie auch bei winterlichen
Minustemperaturen nicht ein. Das Wasser wird im Keller gelagert: hier
ist es wärmer, und das Wasser fließt nur kurzzeitig durch
die Kübel. Man kann auch die Kübel mit Stroh ummanteln und
eine Folie darüber spannen. Werden die vorstehenden Regeln eingehalten,
so entstehen keine Geruchbelästigungen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung
zur Wiederverwendung von in Ein- und Mehrfamilienhäusern anfallendem
Brauchwasser von Badewannen und
Waschmaschinen in Klosettspülkästen, bestehend aus einem das
Brauchwasser sammelnden Abwassertank und einer Pumpe zur Beschickung
der Klosettspülkästen mit dem gesammelten Brauchwasser. Die
Wiederverwendung dient der Verringerung des häuslichen Wasserverbrauchs.
Bei entsprechenden Anlagen ergibt sich das Problem, daß die während
der Waschgänge der Waschmaschine abfließende, stark verschmutzte
und verseifte Lauge nicht nur schnell die Klosettspülkastenventile
verstopft, sondern auch den Abwassertank mit Fest- und Schlammstoffen
verunreinigt und die Rohrleitungen und die Pumpe zusetzt. Bei einer
bekannten Vorrichtung dieser Art (DE-OS 29 08 679) wird deshalb in die
Abflußleitung, die von den Badewannen und den Waschmaschinen zum
Abwassertank führt, ein Filter eingebaut.
Dessen komplizierte
Reinigung ist infolge des Verklebens durch Seifenreste in ganz kurzen
Zeitabständen erforderlich. Der vorliegenden Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruches
1 angegebenen Art so auszubilden, daß nur das wenig verschmutzte
Brauchwasser der Waschmaschinen Wiederverwendung findet. Die Aufgabe
wird erfindungsgemaß dadurch gelöst, daß der Waschmaschine
ein ihren Ablauf aufnehmender und mit einem Thermostat ausgestatteter
Bottich zugeordnet 2 ist, wobei der Thermostat zur Steuerung einer in
den Bottichauslauf eingebauten Absperrvorrichtung vorgesehen ist, und
zwar in der Weise, daß das heiße, stark verschmutzte Brauchwasser
aus der Waschmaschine in die Kanalisation abführbar ist, während
das kühlere, wenig verschmutzte Brauchwasser im Bottich speicherbar
und aus diesem in den Abwassertank einleitbar ist. Eine besonders baukostangünstige
Vorrichtung wird erzielt, wenn das Brauchwasser aus dem Bottich in den
Abwassertank mit derselben Pumpe und durch dieselbe Steigleitung abgesaugt
wird, welche zur Beschickung der Klosettspülkästen dienen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt
und wird im folgenden näher beschrieben.
Dabei zeigen F i
g. 1 bis 4 als Beispiel die Vorrichtung in einem Einfamilienhaus
in vier verschiedenen Schaltstellungen. F i g . 5 im Ausschnitt eine
Abzweigung für weitere Wohnungen.
Im Kellergeschoß ist ein Abwassertank
1 aufgestellt. Daneben ist eine Saug-und Druckpumpa 2 angebracht, an
deren Saugseite 3 ein Dreiwegeventil 4 und deren Druckseite 5 ein Dreiwegeventil
6 angeschlossen sind. Die Pumpe arbeitet immer in gleicher Dreh- und
Förderrichtung 7. Ein Ausgang a des Ventils 4 ist mit einem Ausgang
b des Ventils 6 durch ein Zwischenrohr 8 verbunden. Von diesem Zwischenrohr
8 zweigt ein Rohr 9 ab, welches in eine Öffnung 10 über dem
Boden des Abwassertanks 1 mündet. Die Ventilausgänge 4 b und
6 a sind durch ein weiteres Zwischenrohr 11 ebenfalls miteinander verbunden.
Vom Zwischenrohr 11 zweigt eine Steigleitung 12 ab, die nach oben in
die Wohnungen führt. Die Bauteile 2 bis 11 sind zu einer Baueinheit
13 zusammengefaßt. Die Steigleitung 12 mündet in ein Dreiwegevantil
14, von dessen Ausgang 14 b eine Rohrleitung 15 in einen Toilettenraum
führt und in ein Dreiwegeventil 16 endet. An dessen Ausgang 16
b ist eine Absaugvorrichtung 17 für eine Badewanne 18 angebracht,
während der Ausgang 16 a in einen Klosettspülkasten 19 führt.
Dieser besitzt
außerdem einen mit einem Handsperrventil 20 abschließbaren
Zulauf 21 vom Wassernetz. Über einen Spülkastenschwimmer 22
ist ein elektrischer Näherungsschalter 23 an der Spülkastenwand
befestigt. Vom Ausgang a des Dreiwegeventils 14 führt eine Rohrleitung
24 in einen an der Rückwand einer Waschmaschine 25 aufgestellten
Bottich 26, über dessen Boden sie in einer Absaugdüse 27 endet.
In den Bottich 26 führt von oben ein Laugenschlauch 28 einer Laugenpumpe
29. Ein Auslauf 30 des Bottichs 26 in den Abfluß ist durch eine
Ansperrvorrichtung, z. 0. ein Ventil 31, absperrbar, welche von einem
Thermostat 36 gesteuert wird. Zum An-schluß der Anlage an weitere
Wohnungen und Etagen kann beispielsweise die Rohrleitung 15 am Ausgang
a des Ventils 16 durch Zwischenschaltung eines weiteren Dreiwegeventils
32 ange-zapft werden. Vom Ausgang 32 b 4 führt dann eine weitere
Steig-leitung 33 in andere Wohnungen (F i g. 5). In diesem Fall wird
das Ventil 32 sofort in Stellung 32 b geschaltet, wenn in einer anderen
Wohnung Brauchwasser abgesaugt oder zugepumpt wird. Im Ab-wassertank
1 und im Bottich 26 sind zur Überwachung der Was-serstände
Niveauschalter 34, 35 installiert.
Alle Ventile
4, 6, 14, 16, 32 sind so aufgebaut, daß sie in stromlosem
Zustand ihre Ruhestellung a einnehmen. Bei Beaufschlagung mit elektrischem
Strom stellen sie sich in die Stellung b um und kehren nach ausschalten
des Stroms in die Stellung a zurück. Die Verkabelung ist in der
Zeichnung nicht dargestellt.
Wirkungsweise der Vorrichtung
1. Absaugen des Badewasser (F i
g. 1 und 2) Zum Absaugen des Badewassers stehen zunächst die
Ventile 4 und 6 in Ruhestellung a (F i g. 1). Durch Betätigung
eines Tastschalters laufen die Ventile 14 und 16 in Stellung b, die
Pumpe 2 läuft an und drückt Wasser aus dem Abwassertank
1 in die Leitungen, um die Luft darin zu verdrängen. Nach zwanzig
Sekunden werden die Ventile 4 und 6 in Stellung b umgeschaltet. Die
sich daraus ergebende Schaltung (F i g. 2) bewirkt, daß das
Brauchwasser aus der Badewanne in den Abwassertank 1 gepumpt wird.
Nach Leerung der Badewanne 18 wird die Pumpe durch ein Zeitrelais
abgeschaltet. Das Brauchwasser wird der Badewanne 18 mit der Absaugverrichtung
17 entnommen.
Dies läßt
die Möglichkeit zu, auf etwa allzu verunreinigtes Brauchwasser
zu verzichten und dieses in die Kanalisation abfließen zu lassen.
2. Füllen des Klosettspülkastens (F
i g. 3)
Sobald ein Spülkasten 19 geleert
wird, schaltet der über dem Schwimmer 22 befestigte Näherungsschalter
23 sowohl das Ventil 14 auf Stellung b als auch die Pumpe 2 ein. Die
anderen Ventile bleiben in Ruhestellung a. Nun drückt die Pumpe
Brauchwasser aus dem Tank 1 in den Spülkasten. Wenn dieser gefüllt
ist, schaltet der Näherungsschalter 23 wieder aus. Bei zu geringem
Wasservorrat im Abwassertank 1 wird das Spülwasser aus dem Wassernetz
entnommen, indem das Handsperrventil 20 geöffnet wird. Es kann
auch zweckmäßig sein, dieses Ventil 20 ständig für
einen geringen Durchfluß zu öffnen.
Während des Waschvorganges
bleibt das Ventil 14 in der Ruhestellung a, die Ventile 4 und 6 sind
auf b. geschaltet. Die Laugenpumpe 29 pumpt Brauchwasser in den Bottich
26, aus welchem zunächst das stark verschmutzte, heiße
Laugenwasser durch den Auslauf 30 in die Kanalisation abfließt.
Der Thermostat 36 wird vorteilhaft auf eine Temperatur von 10 bis
15 Grad unter der gewählten Waschtemperatur eingeregelt. Er schließt
somit das Absperrventil 31, wenn bereits abgekühltes, sauberes
Spülwasser durchfließt, so daß erst dieses i. Bottich
26 gesammelt wird. Das Absaugen des Brauchwassersaus dem Bottich 26
erfolgt in der gleichen Weise wie aus der Badewanne 18 (F i g. 1 und
2) .
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Zur Erläuterung der
Funktionsweise der Vorrichtung wird im folgenden eine Anwendungsmöglichkeit
kurz beschrieben.
Zum Absaugen des Badewassers stehen
zunächst die Ventile 4 und 6 in Ruhestellung a (F i g . 2).
Durch Betätigung eines Tastschalters laufen die Ventile 14
und 16 in Stellung b, die Pumpe 2 läuft an und drückt
Wasser aus dem Abwassertank 1 in die Leitungen, um die Luft darin
zu verdrängen. Durch ein Zeitralais werden nach 20 Sekunden
die Ventile 4 und 6 in Stellung b umgeschaltet (F i g. 3). In dieser
zweiten Schaltstellung wird das Abwasser aus der Badewanne 18 mit
der Absaugvorrichtung 17 entnommen und in den Abwassertank 1 gepumpt.
Wenn die Wanne leer ist, wird die Vorrichtung durch den Unterdruck-Membranschalter
40 ausgeschaltet, der während des Absaugens durch den Unterdruck
im Rohrbügel 11 eingeschaltet ist und sich ausschaltet, wenn
Luft angesaugt wird. Das Absaugen aus der Waschmaschine 25 oder
einer anderen Vorrichtung, in welcher Brauchwasser anfällt,
erfolgt in der gleichen Weise.
Hierbei wird
die Vorrichtung durch einen Nivoauschalter 35 eingeschaltet,
wobei das Ventil 14 in der Ruhestellung a bleibt. Das Abwasser wird
zunächst in einem Bottich 26 aufgefangen, und ein Thermostat
36 steuert ein Absperrventil 31 so, daß nur abgekühltes,
sauberes Spülwasser wieder verwendet wird. Sobald ein Klosettspülkasten
19 geleert wird, schaltet der über dem Schwimmer 22 befestigte
Näherungsschalter 23 sowohl das Ventil 14 auf Stellung b als
auch die Pumpe 2 ein (F i 9 . 4). Die anderen Ventile bleiben in
Ruhestellung a. Nun drückt die Pumpe Abwasser aus dem Tank
1 in den Spülkasten. Wenn dieser gefüllt ist, schaltet
der Näherungsschalter 23 wieder aus.
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zum Sortiergerät für Waschmaschinenabwasser.
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